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Themenbereich: Hundesteuer

Neuer Auftrag: Hundesteuer

Beschreibung

Wer im Stadtgebiet zu "Zwecken der privaten Lebensführung" einen Hund hält, muss dafür Hundesteuer bezahlen. Die Steuer richtet sich nach der Anzahl und der Art der gehaltenen Hunde. Soweit Sie oder andere Personen in Ihrem Haushalt einen Hund halten, müssen Sie ihn innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme oder - wenn der Hund aus dem Wurf einer von Ihnen gehaltenen Hündin stammt - innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Hund drei Monate alt geworden ist, zur Hundesteuer anmelden. 

Rechtsgrundlage zur Erhebung der Hundesteuer ist die Hundesteuersatzung.

 

Befreiung und Ermäßigung

Eine Befreiung von der Hundesteuer ist möglich

  • für Hunde, die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe Blinder, Tauber, oder sonst hilfloser Personen (Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „B“, „BL“, „aG“ oder „H“) dienen; die Hunde müssen dazu geeignet sein, die Schwerbehinderung zu mildern. Zu diesen Hunden zählen beispielsweise Blindenführhunde;
  • für Gebrauchshunde, die ausschließlich zur Bewachung von nicht gewerblich gehaltenen Herden verwandt werden.

Eine Ermäßigung von der Hundesteuer ist möglich

  • für Hunde, die als Melde-, Sanitäts- oder Schutzhunde verwendet werden;
  • für Hunde, die zur Bewachung von landwirtschaftlichen Anwesen, welche von dem nächsten im Zusammenhang bebauten Ortsteil mehr als 400 m entfernt liegen;
  • für Hunde, die als Gebrauchshunde von Jagdausübungsberechtigten verwendet werden;
  • für Personen, die Hilfe zum Lebensunterhalt (§§ 27-40 SGB-XII), Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41-46 SGB-XII) oder Arbeitslosengeld II (§§ 19-27 SGB-II) erhalten oder diesen einkommensmäßig gleichstehende Personen.

 

Abmeldung eines Hundes

Die Abmeldung eines Hundes von der Hundesteuer ist

  • bei einem Halterwechsel,
  • beim Wegzug des Halters aus dem Stadtgebiet oder
  • durch den Tod des Hundes

erforderlich. Wer seinen Hund abmelden möchte, muss dies innerhalb von zwei Wochen beim Steueramt anzeigen. Mit der Abmeldung des Hundes ist die für den Hund ausgegebene Hundesteuermarke zurückzusenden.

Rechtsgrundlage zur Erhebung der Hundesteuer ist die Hundesteuersatzung.

 

Erlaubnisantrag bzw. Anzeige Hundehaltung beim Ordnungsamt
("große" bzw. "gefährliche Hunde")

Ordnungsbehördliche Vorschriften zur Hundehaltung

 

Zahlungstermin und Lastschriftverfahren

Die Hundesteuer wird jährlich am 1. Juli fällig; die Höhe der jeweiligen Steuerzahlung ergibt sich aus dem letzten schriftlichen Bescheid. 

Sie haben die Möglichkeit, der Stadt Würselen eine Einzugsermächtigung zu erteilen, so dass offene Forderungen zu einem bestimmten Objekt oder Betreff bei Fälligkeit automatisch im Lastschriftverfahren eingezogen werden können. Hierdurch verhindern Sie ärgerliche Mahnungen und ggf. Mahngebühren und brauchen sich nicht um termingerechte Überweisungen zu kümmern.

Lastschriftverfahren

 

Gebühren

Die Hundesteuer beträgt jährlich wenn ein Hund gehalten wird 720 Euro für einen gefährlichen Hund bzw. 100 Euro für einen anderen Hund. Wenn zwei Hunde gehalten werden beträgt die Steuer 960 Euro für jeden gefährlichen Hund bzw. 140 Euro für jeden anderen Hund. Wenn drei oder mehr Hunde gehalten werden beträgt die Steuer 1.152 Euro für jeden gefährlichen Hund bzw. 170 Euro für jeden anderen Hund. Ausgabe einer Ersatz-Hundesteuermarke 5 Euro.

Kontaktdaten

FD 2.2 - Steuern und Abgaben

Morlaixplatz 1

52146 Würselen

montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr; darüber hinaus nach Terminvereinbarung

Zum Formular (Hundesteuer)

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